Letzte zwei Wochen 2009 und Gut reingerutscht ins Jahr 2010

Eigentlich müsste ich beim 15. Dezember ansetzen, aber das würde zu lange dauern. Wie ich schon erwähnte, kam Jeanett am 14. zu mir, und es fing gleich mit einen kaputten Aufzug gut an. Einer der sechs Panorama-Aufzüge in Berlin Hbf war so kaputt, das die Tür nicht zuging. An sonsten waren wir dann noch Restgeschenke einkaufen und hatten im Eastgate was gegessen. Die Woche lief nruhig aus, am Mittwoch noch gemeinsames Kaffee trinken mit den Kollegen, und am Samstag bin ich dann mit meiner Liebsten aus Berlin abgefahren. Sonntag ging es dann nach Parchim zu Jeanetts Vater und seiner Lebensgefährtin. Es war dort sehr nett, und mit ihnen habe ich mich sofort gut verstanden. Die Überraschung kam dann auf der Rücktour – wir wurden vom Schnee in Schwerin überrascht und zudem hatte der Zug aus Hamburg Verspätung. Naja, wir sind alle heil angekommen. Das Chaos nahm aberam Dienstag wieder seinen Lauf, als ich von Ventschow zurück nach Sellin fuhr. Einen Zug habe ich verpasst, weil der Zug, mit den ich in Pasewalk angekommen war, 28 Minuten Verspätung hatte. So musste ich mit den danach kommendenIC nach Bergen fahren. Die Festtage waren sehr schön. Ich habe von meinen Eltern Bettwäsche und zwei schöne Pullover, von mein Engelchen ein Hörbuch von Steven King bekommen „Sunset“, eine CD „Club Megamix 9.2“ und von Jeanetts Mutter ein Hörbuch „AlteLiebe“, Autoren weiß ich jetzt nicht im Kopf. Das Highlight des Tages kam noch von mir an meine Eltern. Ich habe denen eine Nintendo Wii geschenkt und ich hätte nicht gedacht, das diese so viel Spaß hervorruft. Man ist bei dieser neuen Art zu spielen aktiv dabei. Und mit Wii Fit, was wir später noch gekauft hatten, kann man wirklich Fitnesstraining vom feinsten machen. Es ist nicht mehr einfach nur eine Spielkonsole wie früher es einst mal war. Silvester hatten wir auch nett verbracht mit unseren Nachbarn. Meine mutter ging diesmal recht früh ins Bett, was uns aber nicht gehindert hatte, die Knallerei anzusehen. Ich habe davon natürlich wieder ein paar Aufnahmen gemacht. Alles in allem war es ein wunderschöner Urlaub, und morgen geht es wieder nach Berlin.

Published in: on Januar 2, 2010 at 7:28 pm Kommentare (2)

Wer guckt da eigentlich genauer drauf?

Tja, wieder mal mein Lieblingsthema, Reisen mit der Bahn. Neuerdings bekommt man vom Mobilitätsservice am Vorabend des Vortages eine Mail mit einer PDF-Datei. Darin steht detailiert, wer zugesagt hat, wer abgelehnt hat usw. Na ja, wollen wir es mal nicht so krass halten. Jedenfalls fahre ich heute mal einen Umweg über Rostock und Schwerin nach Berlin, ich wollte schon immer mal mit den Stadler FLIRT-Zügen die Re-9-Strecke durch bis Rostock fahren. Sonst steige ich ja immer in Stralsund um, aber eben heute nicht. Da steht doch tatsächlich drin, das Stralsund zugesagt und angemeldet wäre. Hmm, kann man da noch LEEESEN? Ich weiß nicht, aber irgendwie habe ich in letzter Zeit immer Pech mit der Bahn, obwohl ich alles richtig mache. Ich sollte doch mal lieber ans Telefon gehen und diese _Teure_ Nummer anrufen, aber ich bin kein Freund von langen Warteschleifen, hab in so einer mal fast 15 Minuten gehangen. Im Internet kann man ganz in Ruhe seine Verbindungen raussuchen und planen. Ich hatte letztens erst wieder erlebt, als Jeanett die Abholung von der Bahnhofsmission bestellte, das die Zugnummer des Regional-Expresses verlangt wurde. Sie wusste diese natürlich nicht, und so kam das Internet ins Spiel. Na ja, ich werde diese Vorgang.PDF mal ausdrucken und dem Schaffner im Zug nach Rostock zeigen, damit er sich drum kümmert, das ich meine Umstiegshilfe in Rostock bekomme.

Was gibt’s sonst noch neues, meine Mutter war letzte Wioche wieder in Berlin, und ich habe mir endlich mal wieder für Kurzreisen einen rucksack gekauft, damit ich nicht immer den Koffer schleppen muss. Ist jedenfalls für die Zukunft besser. Jeanett ist diese Woche auch wieder bei mir, und mal sehen, was wir da so machen.

Published in: on November 8, 2009 at 11:28 am Kommentare (2)

Die Bahn und ihre Kompetenzen

Heute will ich wieder mal Richtung Ventschow zu Jeanett aufbrechen. natürlich ist die Umsteigehilfe organisiert, wobei es erst mal etwas dauerte, das es 100-prozentig klappt. Ich fahre ja - wie schon geschrieben - jetzt immer von der Arbeit zum Hauptbahnhof mit der U55. Letzte Woche hatte ich es schon mal gemacht, und da war auch jemand dort gewesen, um mich abzuholen. Jetzt meint die Mobilitätsservice-Zentrale einfach mal so einen Treffpunkt anzubieten, den ich nicht kenne, nämlich den Service-Point (wer hat eigentlich dieses Wort erfunden) am Europaplatz. Nur, wie komme ich dort hin? Und dazu einfach noch so schreiben: “Eine Abholung von der U-Bahn erfolgt nicht”. Blöde Abhängigkeit kann ich da nur sagen. Dennoch, meine Überzeugungskraft hat gesiegt. Okay, ich kann auch den Weg zum Bahnsteig Gleis 5-6 alleine, dennoch dachte ich, ich bekomme Hilfe über den Mobilitätsservice beim Umsteigen, schon alleine, weil ich Gepäck dabei habe. Ich hatte eigentlich bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Dann rief mich gestern, wo ich in der S-Bahn saß, noch eine Mitarbeiterin an und erklärte mir, das es versicherungstechnische Gründe hätte, weshalb sie an der U-Bahn-Station keine Hilfe leisten könne. Liebes Personal und liebe Mobilitätsservice-Zentrale, auch wenn es möglicherweise was damit zu tun haben könnte, was mich immer noch nicht wirklich überzeugt, haben Sie wieder eine Barriere geschaffen, die eigentlich in einer zu 99-prozentigen barrierefreien Einrichtung nicht sein dürfte. Was macht denn beispielsweise ein hilfloser, der nicht in der Lage ist, sich selbst zu äußern? So was gibt es auch. Ich bin nur blind, und wenn mir ein Service angeboten werden kann, nutze ich ihn auch. Nun ja, ich werde wohl in Zukunft am Hauptbahnhof alleine umsteigen, ist ja Gott sei dank immer der gleiche Bahnsteig, und genügend Passanten kann man ja auch fragen, klappt ja jetzt in Ostbahnhof und Alexanderplatz genauso gut.

So, das war das Wort zum Wochenende. Jetzt mache ich mich fertig für die Arbeit und freue mich lieber auf heute abend, wenn ich Jeanett und ilse wieder sehe.

Published in: on September 25, 2009 at 6:46 am Kommentare (1)

Die Woche wieder fast geschafft

Donnerstag, man, vergeht die zeit wieder schnell. Ich muss sagen, trotz der ungewöhnlichen Umstände, das ich auf den Arbeitsweg einmal umsteigen muss, hatte ich es mir etwas komplizierter vorgestellt. Aber in Ostbahnhof krieg ich das alleine gemeistert. Natürlich kommen gleich Leute auf einen zu und fragen, ob sie helfen können. Das es in Berlin auch geht, finde ich vorbildlich. In den drei Jahren, die ich schon hier wohne, habe ich bis jetzt noch nichts schlechtes erlebt. Aber es gibt sicher an der einen oder anderen Ecke nicht so viel Hilfsbereitschaft wie auf einen großen Bahnhof. Von jetzt an zähl ich die Tage bis Urlaub, muss noch sieben mal den Arbeitsweg einschlagen.

Das Wochenende sieht auch etwas anders aus. Ich habe Jeanett Berlin erst einmal abgeraten, das ist schon richtig so, bei der Situation, wie sie in Moment herrscht. Apropos Jeanett: Ich glaube ich muss mich heute bei ihr entschuldigen. Ich war gestern abend soooo müde, das ich gar nicht so richtig bei der Sache war und nicht mitbekommen habe, was sie mir erzählt hat. Es ging um die Urlaubstage, und das René leider nicht früher kann. Na ja, ich werde heute alles wieder gerade biegen. Jetzt kopiere ich erst einmal ein paar CD’s die hier noch übrig sind, die ich mir bei Amazon bestellt hatte.

Published in: on Juli 23, 2009 at 5:02 am Kommentare (0)

Da haben wir ihn wieder, unseren Alltag

Heute ist Montag, aber ich habe jetzt schon meine Füße aus den Bett bewegt, um zu beobachten, wie die S-Bahn in welchen Abständen fährt. Ja, das Chaos ist immer noch, und jetzt erst recht, siehe Eintrag vom 18. juli. Und irgendwie freue ich mich doch auf die Fahrt, denn sie haben tatsächlich noch die alten “Coladosen”, die Baureihe 485 bzw. damals die DR Baureihe 270, rausgeholt und eingesetzt. Das wird also eine kleine Ostberliner Fahrt. ;-) Na mal sehen, bis Ostbahnhof komme ich ja. Und diese Woche kommt Jeanett auch wieder, da freue ich mich schon. @ Jeanett: Das Telefonat gestern war richtig schön, irgendwas hat da wirklich gefehlt. Aber Freitag wird sicher sehr schön.

Okay, dann werde ich jetzt frühstücken und dann nochmal beim VBB vorbei schauen, ob die Fahrpläne noch stimmen.

Published in: on Juli 20, 2009 at 5:39 am Kommentare (0)

Ich bin kaputt

vor fast zwei Stunden bin ich wieder in Berlin angekommen, und ich habe mir einen kleinen Schnupfen geholt. Na ja, muss am Wetter liegen, in Neukloster jedenfalls war es wie Herbst und Sommer gleichzeitig, eben wechselhaft.

An sonsten ist das Wochenende wieder gelaufen, obwohl es diesmal länger war. Auf jeden Fall werden die Züge immer voller am Wochenende. Heute war selbst auf den unteren Bahnsteigen des Berliner Hauptbahnhofes ganz schön Betrieb. Na das wird auch erst mal so bleiben, denke ich. Ich mache mir jedenfalls gleich ein schönes Bad, nachdem meine liebste Hälfte angerufen hat. Ich hatte sie heute schon gesprochen, da war sie sehr beschäftigt, aber sie sollte demnächst anrufen. Dann habe ich sie vorm Schlafen gehn noch mal gehört. Verabschiedung auf Reisen ist immer doof, aber was will man machen, wenn jeder eine andere Richtung einschlägt?

Also, bis demnächst.

Published in: on Juli 12, 2009 at 9:56 pm Kommentare (2)

Eric’s Verabschiedung

Im Eintrag vom 10. Juli erwähnte ich es ja schon und ich glaub auch etwas früher. Gestern wurde mein Bruder aus der Schule verabschiedet. Das war wirklich ein super Programm, was da geboten wurde. Alle haben sich bedankt, und das auch gegenseitig. Und eines wurde mir zur Kenntnis gebracht: Eric war 14 Jahre nun dort gewesen. Das war eine Förderabteilung in der Blindenschule Neukloster. Auf jeden Fall war es, mal abgesehen vom schlechten Wetter, einfach toll. Wir haben anschließend noch gemütlich Kaffee getrunken, haben viel erzählt und gelacht. Jeanett hat sich auch riesig gefreut, alte Lehrer und Erzieher wieder zu treffen. Gegen halb 1 ging es dann wieder los nach Sellin. Auf jeden Fall hat sich das sehr frühe Losfahren aus Berlin für mich gelohnt.

Und noch mehr Überraschungen.

Ja, der Geburtstag geht noch irgendwie weiter, denn kaum sind wir wieder in Sellin, da warten schon die nächsten Geburtstagsgeschenke. Von Jeanett habe ich eine externe 1 TB Festplatte bekommen, und darauf waren schon 46 GB an Musikdaten drauf, Waaaahnsinn. Bis ich die voll habe, kann es eine ganze weile dauern. Auf jeden Fall hat sie mich damit sprachlos gekriegt. Na ja, ich hab sie ja auch schon sprachlos gekriegt, denn zu ihrem Geburtstag gab es ein Bluetooth-Headset für Hörgeräteträger. Da hat sie sich auch total gefreut.

Heute also wollen wir in gemütlicher Runde feiern, also ganz in Familie und nix großes. Bei meinen 33. Geburtstag muss ich mir aber was ganz großes überlegen.

Also, bis zum nächsten Eintrag.