Schienensuizid
Nun ist dieses Ereignis schon wieder fast vier Tage her. Robert Enke, Deutscher Fußballspieler (zuletzt Torhüter bei Hannover 96), hat sich für den Freitot entschieden. Dies geschah im Niedersächsischen Eilvese. Auch mich beschäftigte der Vorfall ziemlich lange, war ich doch vor fast 7 Jahren dabei gewesen, als ich auf den Weg von Chemnitz nach Binz war. Ich saß damals mit meiner Ex-Verlobten im Interregio-Express von Zwickau nach Dresden, und in Dresden wollten wir in den Eurocity Richtung Hamburg einsteigen. Als wir aus Freital-Deuben abgefahren sind, dauerte es nicht lange, und es machte “Wumms!” Keine Minute später hörten wir auch schon die Hubschrauber-Rotoren andonnern, und da dachten wir uns schon, was passiert sein könnte. Über die Lautsprecher des Zuges hörten wir zwar, das es sich um ein Notarzteinsatz am Gleis handele, allerdings habe ich vor kurzem in der Wikipedia gelesen, das man es auf diese Art und Weise den Fahrgästen verschleiern will. Naja, ich hatte mich bisher immer gefragt, was bei solchen Menschen vorgehen muss, die sich für diesen Schritt entscheiden. Eben hatte ich noch ein intensives Telefongespräch mit Jeanett, und sie hat mir die verschiedenen Aspekte und Zusammenhänge erklärt. Das ist schon ein sehr schweres Thema. Für die Lokführer ist es ja besonders schwierig, weil sie unmittelbar den Tot eines Menschen miterleben müssen.
wie auch immer, trotz alle den mache ich mir erst mal ein schönes Wochenende auf Rügen, wo ich mich zumindest wieder etwas entspannen kann.